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Dead space - #1
Zum kommenden Horror Weltraum Survival Shooter DEAD SPACE braucht man eigentlich gar nicht mehr so viel zu erzählen. Als Ingenieur Isaac Clarke eilt ihr mit eurer Crew zum Planetcracker USG Ishimura, der schon seit längerer Zeit keine Meldungen von sich hören lässt. In der Absicht, die wohl defekte Kommunikationsplattform wieder in Schuss zu bringen und mit etwas mulmigem Gefühl im Magen steigt ihr in den Überstieg – und wir gehen in der Präsentation diesen Schritt ein mal mehr mit. Erfahrt alles zur Upgrade-Werkbank, Zero-G, ein gefährliches Inventar, Kaufshops und audiovisueller Immersion über diverse Fundstücke!


Strategische Necromorph-Zerstückelung

Was wir sehen ist unseren Lesern sicherlich bekannt und der USK hoffentlich kein Dorn im Auge. Ihr findet eine Invasion der Necromorph Aliens vor, die tausende Crewmitglieder offenbar erst dahin gerafft und dann deren tote Körper in abscheuliche Monster verwandelt hat. Der Grund dieses Angriffs wird natürlich an dieser Stelle nicht gespoilert ;)

Neben dem zentralen Feature des „Strategic Dismemberment“ (= Aliens sind nicht tot, wenn ihr sie einfach über den Haufen schießt, sondern viele erst, wenn ihr sie komplett zerlegt habt), gibt es noch einige weitere Features, denen wir diesen kleinen Bericht aus dem Behind Closed Doors Präsentationsraum widmen wollen.

Ab an die Werkbank! Modify it!

Zu Anfang krebst ihr lediglich mit einem simplen, aber durchaus effektiven Laserschneider durch die leeren, teils blutverschmierten Gänge der Ishimura. Dieses Utensil ist sehr dienlich, wenn es darum geht, den Monstern Gliedmaßen abzusäbeln. Doch irgendwann werden die Gegenüber stärker und es wäre angebracht, das eigene Waffenarsenal etwas zur „optimieren“.

Hierfür könnt ihr im Laufe des Spiels in Schränken, Kisten oder verrammelten Lagerräumen wertvolle Utensilien aufsammeln. Auch Monster (die ja mal Menschen waren, mit Taschen voller Gegenstände, die man auf einem Plantecracker so brauchen kann), lassen ab und zu etwas zurück. Ähnlich wie bei anderen Games, könnt ihr die Leichen auch „looten“, sprich deren Taschen oder fallen gelassene...Behältnisse...durchsuchen.

Dies alles wandert in euer Inventar und kann an einem der im Schiff verteilten Werkbänke (Upgrade Benches) in die Verbesserung eurer Ausrüstung investiert werden. Hierfür gibt es einen „Upgrade Tree“, den ihr sequenziell mit den benötigten Items füllen könnt um z.B. eine Waffe zu verbessern. Die Entwickler weisen jedoch darauf hin, dass ihr nie genügend Items haben werdet um euer gesamtes Equipment vollständig bis zur Endstufe auszubauen. Ihr müsst also Prioritäten setzen!

Auch könnt ihr nicht beliebig vorgehen. Der Tree gibt euch vor, was ihr braucht um die nächste Stufe eines Utensils nutzen zu können. Überspringen ist nicht möglich.

Gefährliches Inventar und Kaufshops

Neben den Werkbänken gibt es im Schiff verteilt auch sogenannte „Shops“. Man bedenke: Die Ishimura ist ein Flugzeuträger-ähnliches Raumschiff in der Größe einer Stadt. Irgendwo müssen die Einwohner also auch gewisse Dinge beziehen können. Das ist euer Vorteil, denn in den Geschäften (auch ähnliche Automaten) gibt es von Waffen bis Munition bis Medic Packs alles mögliche, was euch unterwegs vielleicht fehlt.

Dies wandert in euer Inventar, welches eine Besonderheit aufweist: Ruft ihr das Inventar auf, wird das Spiel NICHT pausiert. Solltet ihr also etwas hieraus benötigen, ist es sinnvoll, das Säckel nicht im heftigsten Kampf zu öffnen. Das Inventar wird dann vor euch projeziert und ihr könnt es normal per Drag&Drop verwalten. Interessantes Detail: Schiebt ihr die Maus über die verschiedenen Items, wendet Isaac jeweils seinen Kopf in die entsprechende Richtung. Die Immersion ist also: Ihr seht, was Isaac seht.

In diesem Sinne verzichtet Dead Space auch auf ein großes HUD: Der Seitliche Über-Schulter 3rd Person Blick zeigt euch die Gesundheit von Isaac an einer leuchtenden Leiste an seinem Rücken und eure Munition projiziert knapp über eurer Waffe.

Audologs, Lüftung und Zero-G

Wie es sich für einen Space-Shooter gehört, gibt es natürlich auch viele Bereiche ohne Schwerelosigkeit. Hier nutzt ihr eure magnetischen Stiefel, um an Oberflächen Halt zu finden. Ihr könnt euch natürlich auch abstoßen oder an der Decke laufen. Um am richtigen Punkt anzukommen, zielt ihr einfach mit eurer Waffe und nutzt dann die Sprungtaste. Ihr landet dann an dem Punkt, an den euer Zielsystem gezeigt hat.

Das tun natürlich auch die Necromorph! Und sie haben noch eine andere Fieslichkeit in Petto: Das Schiff wird von einem echten Lüftungssystem durchzogen – und eure Gegner nutzen dies weidlich aus um euch auch in sicher geglaubten und verbarrikadierten Räumlichkeiten aus einer unbeachteten Lüftungsklappe zu überraschen!

Last, but not least, findet ihr in bester BioShock Manier auf dem Weg zum Spielziel zahlreiche Audio- und Textlogs, die euch immer wieder die Geschichte der tragischen Ereignisse auf persönlicher Ebene nahe bringen.

Nahe bringen werden wir euch auch in den nächsten Tagen unseren ganz persönlichen Anspielbericht. Haltet also die Augen offen!





Relevante Links »
  • Dead Space: Alle Infos im Überblick


  • Erstellt ... 27.08.2008
    Autor ... Hummel-o-War
    Hits ... 159
    Kommentare ... 1
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    jarafi

    #6569 · jarafi · 18.11.2008 19:35


    Sehr coole Artikel, schön zu lesen




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