
Am Anfang habt Ihr die Möglichkeit einen von drei Charakteren aus zu wählen. Die Spieler von
Mercenaries sind diese aber nicht unbekannt. Zur Auswahl stehen: Mattias Nilsson – Seine Stärke: Er regeneriert sich schneller, Chris Jacobs – Seine Stärke: Er hat mehr Munition und Jennifer Mui – Ihre Stärke: Sie läuft schneller.
Die Auswahl des Charakters hat keinen direkten Einfluss auf den Spielablauf, aber die Zwischensequenzen sind ein wenig angepasst. Der ganze Spielablauf ist wie ein Kinofilm aufgezogen. Zu Beginn läuft ein Intro, das an manchen klassischen Aktion Film erinnert. Hier bekommt Ihr eure erste Aufgabe: Befreit den General aus seinem Gefängnis damit er in einem Staatsstreich den machthungrigen Tyrannen an die Macht bringen kann. Als Staatschef ist er dann auch im Besitz des kostbaren Öls. Aber welch ein Fehler wenn man seinen besten Mann (Frau) nicht bezahlen will…
Diese erste Mission ist einfach gehalten, um den schnellen Umgang mit den Waffen zu erlernen. An vielen Stellen findet Ihr Geld, welches Ihr dann später in bessere Waffen, Munition, Boote, Luxusautos, Luftangriffe, Jeeps mit MG Geschütz, Panzer und sogar Hubschrauber investieren könnt.

Am besten lässt sich später im Spiel aber Geld mit Aufträgen erwirtschaften. Diese sind meistens einfach gehalten, aber mit Abwechslung versehen. Aber je nachdem für welche Seite Ihr arbeitet, entwickelt sich die Story weiter. Natürlich darf man auch nicht zu viel erwarten, aber wenigstens ist die Story stimmig, was man nicht von jedem Spiel sagen kann.
Die Steuerung, wir konnten leider nur die
PlayStation 3 Version testen, ist einfach gehalten und mit anderen Shootern vergleichbar. Auf den linken Tasten könnt Ihr Euren Nachschub anfordern.
Durch den Einsatz von Panzern und entsprechend schweren Waffen lassen sich viele Gebäude und Gegenstände mit guten Effekten in die Luft jagen. Das ist sehr oft auch vorteilhaft um viele Gegner in der nähe von Fahrzeugen schnell auszuschalten.
Mercenaries 2 World in Flames bietet eine große freie Spielwelt die doppelt so groß ist wie die gesamte Welt von
Mercenaries. Natürlich sind auch in diesem Spiel bestimmte Grenzen gesetzt, aber man hat große Bewegungsfreiheit und auch beim erfüllen der Missionen sind viele Möglichkeiten und Wege gegeben. Das Map Design ist einer Südlichen Landschaft angepasst und kommt unseren Vorstellungen von Venezuela sehr nahe. Städte, Seen, Dschungel und Berge sind genauso ansprechend gezeichnet wie die Bewohner und die Soldaten in Ihren südländischen Uniformen.
Aber auch an die Multiplayer Spieler wurde gedacht. Zwar bietet
Mercenaries 2 World in Flames keinen Multiplayer mit TDM oder ähnliches, aber einen umfangreichen Kooperations Modus. Dabei könnt Ihr mit zwei Leuten die komplette Hauptmission zusammen spielen. Dabei kann der zweite Spieler jederzeit ein- und aussteigen.
Die Grafik der PS3 Version war ordentlich, wenn auch an manchen Stellen die Übergänge ein wenig besser gemacht sein könnten.
Darum: „
IN CASH WE TRUST“ oder „
More Money, More Toys“