 Bereits seit einigen Monaten widersteht die New Yorker Spieleschmiede Take 2 Interactive den verführerischen Übernahmeangeboten des Publishers Electronic Arts, jetzt wird sie verklagt. Doch nicht EA ist der Geduldsfaden gerissen, sondern Deutschlands Vorzeigekomiker Michael "Bully" Herbig. Der sieht seinen guten Namen in Gefahr, nachdem Take 2 tatsächlich Anstalten macht, das Spiel Bully: Die Ehrenrunde zu veröffentlichen.
Schluss mit lustig!
Im Frühling suchte er via TV-Casting noch die starken Männer, jetzt würde er sie wahrscheinlich auf die Chefabteilung von Take 2 hetzen. Die will Bully: Die Ehrenrunde, Herbigs Ansicht nach ein typisches "Schlägerspiel, das seinem guten Ansehen schadet und mit dem er keinesfalls in Verbindung gebracht werden möchte, trotz dessen Einwand veröffentlichen. Der Name ließe angeblich unweigerlich darauf schließen, dass er damit zu tun hätte.
Deshalb fordert Michael Herbig nun, dass das Spiel nicht veröffentlicht wird und droht schon einmal mit einer Abmahngebühr von 2.000 Euro. Die Verantwortlichen des Titels verstehen die Aufregung nur im Ansatz. Schließlich handle es sich bei "Bully" lediglich um die englische Übersetzung des Wortes "Tyrann" oder "Rabauke" und keineswegs um den Star der Bully-Parade, geschweige denn den Regisseur des Schuhs des Manitu. Es bleibt spannend, wie das Kräftemessen ausgeht. Brasilien hat bereits ein Verbot des Spiels angekündigt - allerdings nicht Michael Herbig zu Ehren. (Quelle: GamingMedia) |