 Mittlerweile turnt Faith in Mirror's Edge schon einige Tage auf den Konsolen dieser Welt, doch noch immer tauchen interessante Informationshäppchen auf. Das Branchenmagazin Gamasutra führte kurz vor Release ein Interview mit Nick Channon, DICEs Producer von Mirror's Edge. In dem Interview ging es unter anderem um Design-Entscheidungen wie die zugunsten der First-Person-Perspektive, das Spielgefühl und die Philosophie hinter dem Titel.
Die Frage nach der Ego-Perspektive stellte man sich im Hause DICE natürlich auch. Während die Spielerfahrung unzweifelt in der ersten Person intensiver ist, sprechen sich immer wieder viele Spieler für die dritte Person aus, weil der Identifikationsfaktor mit einer "körperlich vorhandenen" Spielfigur einfach höher sei. Die Entscheidung fiel dennoch zugunsten der ersten Person, weil man bei DICE einfach viel Erfahrung mit diesem Blickwinkel hat und die Idee, ein Spiel mit der Thematik Freerunning/Parkour zu erschaffen, quasi untrennbar mit dieser intensiveren Spielerfahrung verbunden war.
Die Story stellt einen nicht unerheblichen Teil der Anziehungskraft von Mirror's Edge dar und so drängt sich natürlich die Frage auf, wie eine durchaus nicht unbekannte Autorin wie Rhianna Pratchett als Storyschreiberin gewonnen werden konnte - und warum überhaupt die Notwendigkeit dafür bestand. Channon stellt dazu klar, dass es dem Team wichtig war, dem Spiel ein solides Fundament in "cooler Fiktion" zu verpassen und damit Faith, ihrem Dasein und ihrem Handeln überhaupt eine Bedeutung zu geben.
Das vollständige Interview in englischer Sprache lest ihr bei Gamasutra. |